Mein Meditaionslehrer Peter Kaup, Muni Brahmananda, hatte auf viele Fragen aller Art eine Antwort: Setz dich hin und meditiere!

Es dauerte einige Zeit um zu erkennen, dass die Antworten auf meine Fragen, die Lösungen, IN MIR sind.

Wie bekomme ich Zugang zu dieser Quelle?

bewusst Atmen
nichts tun
einfach sein
im Hier und Jetzt
alles darf sein, was gerade ist
alles darf weiterziehen
ohne Bewertung
ohne Urteil
einfach Gewahr-sein

Das scheint ja ganz einfach zu sein! Ist es auch und es gibt wunderbare Übungen und Techniken, die uns in diesen meditativen Zustand hineingleiten lassen! Und manchmal braucht es auch ein wenig Geduld mit uns selbst, da wir es nicht gewohnt sind so still mit uns allein zu sein …

Ich praktiziere die Hum-Yoga Meditation. Die westliche und fernöstliche Tradition werden hier miteinander verbunden. Es ist ein Yoga der Gedanken in Verbindung mit dem göttlichen oder auch geistigen Prinzip. Wir finden unsere Mitte und lernen wieder auf unsere ursprüngliche Kraftquelle zu vertrauen. Das ist eben die Kraft, aus der Ruhe und Entspannung entstehen, die Kraft für den persönlichen Erfolg und die Kraft für die Selbstheilung. Wir können Selbsterkenntnis erleben und lernen den normalen Energiefluss wiederherzustellen.

Als ich das erste Mal an einer Meditation teilnahm, empfand ich das schon ziemlich befremdlich. Ein großer Kreis mit Menschen, die im Schneidersitz auf Kissen sitzen, ein wunderschöner Gesang, tiefe Atemzüge, kurze Anweisungen und lange Stille.
Von Mal zu Mal lernte ich das richtige Sitzen, die Atemtechnik, gesungene Mantren, besondere Gesten – Mudras – und den Blick nach Innen.
Was ich schon sehr schnell für mich erkannt, war die tiefe Ruhe, die sich bald in mir ausbreitete. Der Alltag hatte eine Pause. Mein ewiges Gedankenkarussel wurde langsamer und war manchmal, für einen kurzen Augenblick, völlig ausgeschaltet. Puls und Herzschlag beruhigten sich.

Die Wissenschaft hat erkannt und bewiesen, dass wir durch Meditation unsere Gesundheit fördern und Heilung erreichen können. Dazu gibt es  interessante Artikel z.B.  „Der heilende Geist (Spiegel online)“.

Den ganzen Bericht findest du hier.

Während der Meditation wird die Aufmerksamkeit nach Innen gerichtet und wir konzentrieren uns immer wieder auf unseren Atem. Negative Gedanken tauchen viel seltener auf und verändern sich … Der Meditierende erkennt Gefühle wie Liebe und Mitgefühl in sich und daraus entsteht eine deutliche Verbesserung des Vagusnervtonus. Der bewirkt Freude und Hilfsbereitschaft und fördert soziale Kontaktfähigkeit. Es verändern sich eingefahrene Denkmuster und Verhaltensweisen und führen zu mehr Ruhe und Gelassenheit. Was das in unserem meist hektischen Alltag bewirkt, lässt sich schnell erkennen. Die heilsame Veränderung durch Meditation wird in vielen Studien zu Depressionen, Angstzuständen, Schlafstörungen usw. belegen.

Inzwischen meditiere ich schon viele Jahre.

21 Minuten Meditation am Tag sind ausreichend um zum Beispiel deinen Körper mit allen seinen Zellen zu regenerieren. Absichtsfreie Meditation ist das Ziel und wenn du dir diese 21 Minuten Zeit nicht  schenken kannst, dann meditiere eine Stunde.
Freu dich darauf, dass die Meditation morgens und abends so selbstverständlich wird wie das Zähneputzen!

Sinnvoll ist es, die Technik zu erlernen und sie dann selbst regelmäßig zu praktizieren. Gemeinsame Treffen in einer Meditationsgruppe bringen neue Impulse und führen in eine besondere Energie.

Vielleicht möchtest du im Montagskreis von 19:00 bis 20:30 Uhr mit meditieren, dann melde dich einfach bei mir.

Mehr Infos

Mehr über die Stille